Monument X – ein dramatisches Konzept

Bildschirmfoto 2017-02-11 um 10.32.35.png Monument X nutzt das Musiktheater als partizipative Versuchsanordnung, bei der ein Tänzer an Seile geschnürt, vom Publikum kontrolliert wird. Eine Frau im gleichen Raum ist frei und ungebunden, und kann ihn nicht befreien.

Das Publikum erkundet seinen Einfluss auf den intimen Raum der beiden. Ermächtigt es den Tänzer oder hindert es ihn letztlich am Ausleben der eigenen Phantasie? Die Zuschauer sind das soziale Netz, sie können seine Wünsche tragen oder gefangen halten. Der Ausgang des Stückes liegt in ihrer Hand. Und so fordert die dieses dramatische Konzept einerseits Mitgefühl für den  tanzenden Kampf um Selbstbestimmtheit und Liebe im Netz sozialer Abhängigkeit. Andererseits wird die Ohnmacht des Einzelnen fürs Publikum erfahrbar gemacht.

Von und mit: Thomas Fabian Eder, Nando Hamker, Änne Marthe Kühn, David Polzin